Psychotherapie
Im Zentrum meiner Arbeit steht das Ziel, gemeinsam mit Ihnen einen selbstermächtigten Umgang mit individuellen sowie gesellschaftlich geprägten Herausforderungen zu entwickeln. Ein zentraler Bestandteil meiner therapeutischen Haltung ist eine machtkritische und diskriminierungssensible Perspektive. Sie bildet die Grundlage dafür, Sie in Ihren Anliegen achtsam und unterstützend begleiten zu können.
Fachrichtung
Mein therapeutisches Angebot basiert fachkundlich auf der Verhaltenstherapie. Die Verhaltenstherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes psychotherapeutisches Verfahren. Sie zielt darauf ab, das eigene Denken, Fühlen und Handeln zu verstehen, nötige Änderungsmöglichkeiten zu identifizieren und diese Veränderungen umzusetzen. Dabei ist es häufig auch relevant, zu entdecken, wie sich bestimmte Muster biographisch entwickelt haben und welche Faktoren sie in der aktuellen Situation aufrechterhalten. So können parallel akute Symptomatik abgebaut und langfristig gelernte Beziehungsmuster verstanden und verändert werden.
Als Befürworter*in einer integrativen Psychotherapie verfüge ich über Zusatzausbildungen im Bereich der Schematherapie und Gestalttherapie und integriere körperorientierte Techniken in meine therapeutische Arbeit. Ich verfüge über die Zusatzqualifikation Gruppentherapie.
Meine Schwerpunkte
Grundsätzlich sind alle Menschen mit psychischen Belastungen in meiner Praxis willkommen. Einen besonderen Schwerpunkt setze ich in der Begleitung von LGBTQIA+-Personen – etwa bei Fragen zu Geschlechtsidentität, Begehren, Transition oder im Umgang mit Diskriminierung und Selbststigma.
Weitere Schwerpunkte liegen in der Auseinandersetzung mit Sexualität, in der Arbeit mit Menschen mit Migrations- oder Fluchterfahrung, in Trauerprozessen sowie in der Unterstützung von Fachpersonen im Gesundheitswesen. Zudem beschäftige ich mich mit der Stärkung von Resilienz und Handlungsfähigkeit angesichts kollektiver Herausforderungen wie Klimawandel oder gesellschaftlicher Krisen.
Ablauf einer Psychotherapie
Zunächst vereinbaren wir einen Termin für ein Erstgespräch. Diese erste Sitzung bietet Raum für ein gegenseitiges Kennenlernen und für die Schilderung Ihres Anliegens. Sie soll Ihnen die Möglichkeit geben, einen ersten Eindruck zu gewinnen zu erkunden, ob Sie sich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit mir vorstellen können.
Anschließend folgen bis zu vier probatorische Sitzungen. In diesem Rahmen besprechen wir gemeinsam, welche Ziele Sie mit der Psychotherapie verbinden, führen diagnostische Schritte durch, werfen einen Blick auf Ihre Lebensgeschichte und erkunden gemeinsam, welche Auslöser und Bedingungen zur Aufrechterhaltung Ihrer aktuellen Schwierigkeiten beitragen.
Je nach gemeinsamer Vereinbarung (Selbstzahlende) oder Bewilligung Ihrer Krankenkasse folgt daraufhin eine Kurzzeittherapie (12/24 Sitzungen) oder eine Langzeittherapie (60/80 Sitzungen).